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Einkaufen zum Nulltarif

Ich war shoppen. – Na gut, ich war im Supermarkt meines Vertrauens und habe den Wocheneinkauf gemacht. Dabei habe ich Produkte im Wert von rund 30 EUR erworben – und sogar noch Geld dazu bekommen. Wie das funktioniert,verrate ich euch in diesem Beitrag.

Voraussetzungen

Einkaufen ohne etwas zu bezahlen und am besten noch Geld dazu bekommen. Ein Traum, oder? Nicht für jemanden, der die Augen offenhält und bereit ist ein klein wenig Zeit zu investieren. Das offene Geheimnis: Cashback! Wie der Name schon sagt bedeutet es „Geld zurück“. Ihr kauft einen Artikel, ladet eine Fotografie vom Kassenbon hoch und bekommt, nach erfolgreicher Prüfung, den Kaufpreis erstattet.

Alles was ihr braucht, um in den Genuss von Cashback zu kommen ist:

  • eine Möglichkeit den Kassenbon zu fotografieren (z.B. Digitalkamera, Smartphone)
  • ein Meldeadresse in Deutschland (je nach Teilnahmebedingung ggf. auch abweichend)
  • eine deutsche Bankverbindung (je nach Teilnahmebedingung ggf. auch abweichend)
  • Geld, um die Produkte zu bezahlen, da ihr ja in Vorleistung tretet
  • ein wenig Zeit, um die Produkte zu finden und den Kassenbon hochzuladen
  • ein wenig Geduld, da die Rückzahlung oft einige Wochen in Anspruch nehmen kann (je nach Teilnahmebedingungen)

Meine (heutige) Beute – Ein Beispiel

(Ich habe euch die Aktionen verlinkt. Einfach auf den Namen des Artikels klicken, dann gelang ihr direkt auf die Cashbackseite der jeweiligen Aktion.)

= 29,75 EUR

(* diese drei Artikel sind Cashback-Aktionen, für Produkttests, also keine „echten“ Cashback-Aktionen im eigentlichen Sinne)

Geld obendrauf

Das ist an sich schon eine ganz tolle Sache, um Geld zu sparen, oder? Wie soll man denn da jetzt auch noch Geld dazu bekommen? Das macht doch keiner freiwillig! Stimmt. Aber „hintenrum“ und zwar dann, wenn ihr Kundenkarten nutzt. Die sind fast immer kostenlos. (Ihr bezahlt hier, wie so oft, mit euren Daten…) Achtet am besten darauf, dass es nicht nur Sachprämien gibt, sondern eine Möglichkeit, sich die Punkte als Geld aufs Bankkonto überweisen, oder zumindest beim Einkauf verrechnen lassen, zu können. Am gängigsten sind hier wohl PayBack (Auszahlung aufs Konto oder Einkaufsgutscheine) und DeutschlandCard (Verrechnung direkt beim Einkauf).

Beispiel: Bei REWE z.B. bekommt ihr mit der PayBack-Karte 1 Punkt je 2 EUR Umsatz. Beträgt der Einkaufwert also 20 EUR, bekommt ihr dafür 10 Punkte gutgeschrieben. 1 Punkt entsprechen dabei 1 Cent. – Natürlich lohnt sich das nicht sofort, aber wenn die Karte konsequent bei jedem Einkauf eingesetzt wird, summiert sich das schnell.. (Zwischendurch gibt es auch immer Aktionen wie Coupons für 10fach-Punkte.) Wir können Ende des Jahres oft den komplette Monatseinkauf davon bezahlen.

Lohnt es sich?

Ob sich der Aufwand für euch lohnt ist von mehreren Faktoren abhängig. Wenn ihr erst durch die halbe Stadt fahren müsst, um die Artikel zu kaufen, kostet es euch vermutlich mehr (Zeit und ggf. Geld für den Weg). Ähnliches gilt, wenn ihr im Supermarkt erst lange nach den Artikeln suchen müsst. Es hilft zumindest die grobe Richtung zu kennen, in der ihr das entsprechende Produkt findet. (Die Märkte sind meist in etwa gleich aufgebaut.) Wenn ihr euch mit der Technik wirklich auskennt und für jede Aktion erst jemanden braucht, der euch hilft werdet ihr sicher auch keinen Spaß an der „Cashback-Jagd“ haben – und wenn es blöd läuft, vielleicht auch bald nur noch genervte Helfer.

Ganz wichtig: IMMER die Teilnahmebedingungen lesen, denn oft nehmen nur bestimmte Produkte an der Aktion teil. Vergreift ihr euch habt ihr, geht ihr dann leider leer aus.

Und jetzt: Viel Spaß beim (Gratis-)Shoppen!

Das gesparte Geld lässt sich natürlich auch super in Leckerlis oder neues Spielzeug für Stubentiger investieren… 😉

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Wortverloren

    Eine Freundin von mir macht das auch schon seit Jahren. Wir selber vergessen leider immer wieder, nach solchen Produkten zu schauen.

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